Informationen für Dolmetscher(-innen) und Übersetzer(-innen)

Zu den Voraussetzungen einer allgemeinen Beeidigung und Ermächtigung finden Sie hier ein Informationsblatt für Dolmetscher(-innen) und Übersetzer(-innen) (im PDF-Format).

Die aktuelle Gesamtausgabe des Landesgesetzes über Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer in der Justiz (LDÜJG) finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

LDÜJG

Antragstellung

Der Antrag auf allgemeine Beeidigung als Dolmetscher(-in) bzw. Ermächtigung als Übersetzer(-in) ist schriftlich zu stellen.

Die entsprechenden Vordrucke finden Sie unter "Antragsformulare".

Einverständniserklärung zur Veröffentlichung der personenbezogenen Daten

Die schriftliche Einwilligung der betroffenen Dolmetscherin / Übersetzerin bzw. des betroffenen Dolmetschers / Übersetzers ist gemäß § 6 Abs. 2 Satz 4 LDÜJG Voraussetzung für die Veröffentlichung der personenbezogenen Daten im Internet.

Das entsprechende Formular finden Sie im Themenbereich "Antragsformulare"

Justizvergütungs- und entschädigungsgesetz - JVEG

Die Vergütung der Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie der Übersetzerinnen und Übersetzer, die von einem Gericht oder einer Staatsanwaltschaft beauftragt werden, beruht auf dem Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz - JVEG). Das Gesetz kann mit nachfolgendem Link geöffnet werden:

JVEG

Hinweis für ermächtigte Übersetzerinnen und Übersetzer, die vor Inkrafttreten des LDÜJG ermächtigt wurden

Das Beurkundungsgesetz enthält keine gesetzliche Grundlage zur Ermächtigung von Übersetzerinnen und Übersetzern für notarielle Angelegenheiten. Die Bezeichnung der Übersetzerinnen und Übersetzer richtet sich nach § 5 Abs. 4 Satz 1 LDÜJG (gültig seit 10. September 2008). Daraus folgt, dass auch die bereits vor Inkrafttreten des LDÜJG ermächtigten Übersetzerinnen und Übersetzer nunmehr die Bezeichnung "Von dem Präsidenten / der Präsidentin des Landgerichts……… ermächtigte Übersetzerin / ermächtigter Übersetzer der ……. Sprache für gerichtliche Angelegenheiten in Rheinland-Pfalz" zu führen haben. Nach § 5 Abs. 4 Satz 2 LDÜJG darf diese Bezeichnung nicht in einer anderen Form geführt werden. Falls noch Stempel mit der alten Bezeichnung verwendet werden, müssen diese erneuert werden.